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Nichts sagen ist auch keine Lösung: Warum es wichtig ist richtig zu kommunizieren

Zugegeben Schreiben ist in unserer Zeit etwas geworden, dass jeder machen kann. Eine Tastatur ist jetzt nicht das komplizierteste EDV Gerät und Word findet sich ebenso so gut wie auf jedem PC/Laptop. Doch Schreiben ist nicht gleich Schreiben. So wie Reden nicht gleich Reden ist. Von Dialekten oder Sprachen ganz abgesehen. Vor allem Betonung, Mimik und auch Zeitpunkt sowie Gemütszustand von allen Beteiligten spielt bei der Kommunikation eine entscheidende Rolle. Vieles kann man beim Sprechen mehr oder weniger beeinflussen. Bei einem geschriebenen Text sieht die Sache ganz anders aus. Sie wissen nicht ob und vor allem wie der Text, den Sie produziert haben auch ankommt, sodass es die bzw. der Gegenüber auch (richtig) versteht.

Viele Firmen versuchen den notwendigsten und „für Suchmaschinen relevantesten“ Text auf diversen Webseiten, aber auch Produktfoldern und in Kundenkommunikationen via E-Mail zu finden und einzusetzen. Ohne sich allerdings ernsthaft die Frage zu stellen, ob letztendlich der Kunde damit etwas anfangen kann. Sind denn alle Produktinformationen ersichtlich und vor allem erklärt und verständlich? Hat die Anleitung einen roten Faden oder werden einfach nur Informationen wie Puzzleteile verschachtelt in der Hoffnung es könnte ein gemeinsames Bild entstehen? Gibt es Abkürzungen die auch Personen verstehen sollten, die nicht vom Fach sind? Müsste es neben der deutschen Sprache nicht auch eine zweite Sprache geben? Wenn ja, welche?

Fragen über Frage, die Ihnen eigentlich nur jemand beantworten kann der vom Fach ist und weiß was er will:

Der Kunde selbst.

Doch wie viele Kunden kennen Sie, die Ihnen ein ehrliches und vor allem konstruktives Feedback auf Produktunterlagen, Webseiten oder E-Mails geben? Der Großteil Ihrer Kunden oder auch Noch-Nicht-Kunden denkt sich seinen Teil und wird gewissen Entscheidungen „über“denken. So wie Sie es als Privatperson oder Unternehmen ebenso tun würden. Das ist ein Faktum über den kaum gesprochen wird und letztendlich so vieles bewirken kann. Umfassende und strukturierte Informationen lassen sich leicht(er) lesen, tauchen in Suchergebnissen auf und vermitteln einen positiven Eindruck als qualitatives Unternehmen.

Nachfolgend ein paar Tipps von mir, wenn Sie vor der Herausforderung stehen den einen oder anderen Text zu entwerfen. Möchten Sie sich lieber um Ihr Kerngeschäft kümmern, dann stehe ich Ihnen selbstredend gerne für diese Tätigkeit zur Verfügung. In diesem Fall kontaktieren Sie mich doch ganz einfach jetzt und ohne Umwege.

Kontakt aufnehmen und mehr erfahren

Möchten Sie Ihre (Kunden-)Kommunikation überarbeiten? Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung. Meine Kontaktseite wartet auf Ihre Eingabe.

Reden Sie nicht um den heißen Brei

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass eine Anleitung neben Fakten, Warnhinweisen und Garantiebedingungen kaum Text beinhaltet der überflüssig ist? Bei einem Zeitungsartikel ist das mitunter anders bzw. umgekehrt. Wenn Sie den Sinn ihres Textes, den Sie schreiben wollen, verstanden haben dann können Sie sich auch an dessen Gestaltung machen. Viel Bla bla ohne eine Aussage, damit zumindest irgendwas geschrieben steht oder ein logischer Aufbau mit Fakten die nützlich sind und zum Lesen und Verstehen anregen. Sie können mit offenen Karten oder mit Kleingedrucktem und AGBs spielen. Doch bedenken Sie stets, dass zweideutige oder unklare Aussagen im Nachhinein stets mehr Arbeit verursachen als gut durchdachte Texte. Also bringen Sie Ihre Aussage auf den Punkt. Ohne Wenn und Aber.

Setzen Sie den Leser in den Fokus

Einen Text von Anfang an so zu schreiben, dass der Leser bzw. der Kunde im Fokus steht ist eine Klasse für sich. Es gibt Agenturen dafür, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Möchten Sie keine Agentur damit beauftragen, dann können Sie sich auch selbst daran versuchen. Beachten Sie dabei stets den allgemein gültigen Aufbau von Artikeln, wie Überschrift ggf. mit einer Dachzeile, Einstiegstext, diverse Zwischenüberschriften und deren Absätze sowie Abschlussblock. Wichtig ist dabei, dass der Text stets so geschrieben wird, dass der Leser im Fokus steht. Nicht eine Suchmaschine oder jemand der in der gleichen Branche tätig ist wie Sie bzw. Ihr Unternehmen. Außer Sie wollen explizit nur diese Kundengruppe ansprechen.

Geschwollene Sätze verursachen geschwollene Augen

Beinhaltet Ihr Text viele „branchenspezifische“ Fremdwörter bzw. muss man beim Lesen eines Satzes viel Luft mitbringen, dann sollten Sie unbedingt Abhilfe schaffen. Nichts ist, für mich persönlich, nervenaufreibender als ein Text, den ich mit Hausverstand beim ersten Mal lesen nicht verstehen kann. Ausgenommen dieser wurde für eine ganz spezifische Fachgruppe (z.B. Ärzte) geschrieben – doch selbst da stelle ich mir oft die Frage ob dies denn zweckmäßig ist. Doch tun Sie sich selbst einen Gefallen und legen Sie Ihren Entwurf jemanden vor, der nicht aus Ihrer Branche kommt. Sie werden Bauklötze staunen, was man in Ihren Text interpretieren oder auch nicht interpretieren kann.

 

Angenommen Sie sind Dienstleister in der Webbranche und möchten Ihre Produkte werben. Als Experte verstehen Sie natürlich Begriffe wie DNS, IMAP, POP3 und Co – doch Ihre Kundengruppe im Privatbereich oder Unternehmensbereich wie z.B. Automobilbranche, Bankensektor, Handel und Gewerbe usw. wird damit nichts anfangen können. Wenn Sie das bei Ihrer Kommunikation beachten, werden Sie mehr Kunden erreichen und diese wiederum werden Sie und Ihre Produkte besser verstehen.

Versprochen ist Versprochen

… und wird auch nicht gebrochen – heißt es schon in einem Kinderreim. Doch seien wir uns ehrlich. Das beste und größte und innovativste Produkt gibt es nicht. Zumindest nicht für lange Zeit. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Kernkompetenz und verkaufen Sie diese. Bleiben Sie unbedingt bei der Wahrheit, denn dann schüren Sie keine falschen Erwartungen was letztendlich nur in Enttäuschung und negativen Rezensionen endet. Im schlimmsten Fall sogar mit Schadensersatzforderungen. Im Lebensmittelbereich gibt es seit einigen Jahren übrigens die Verleihung des Goldenen Windbeutels für die größte Werbelüge des Jahres. Das ist zwar auch Werbung für Ihr Unternehmen bzw. Ihr Produkt, jedoch ist dessen Wirkung auf die Allgemeinheit höflich gesagt etwas umstritten.

Man kann nicht nicht kommunizieren

Das lehrte uns bereits Paul Watzlawick. Man kann das Kommunizieren nicht unterbinden. Es findet fortlaufend statt, auch wenn Sie gar nichts sagen. Selbst beim geschriebenen Wort. Es ist nämlich die Art wie Sie etwas sagen bzw. eben nicht sagen. Desto transparenter und klarer Ihre Aussagen sind, desto besser verläuft auch die künftige Kommunikation.

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