Was ist eine Negativauskunft laut DSGVO?

Sie müssen jedes Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO innerhalb von 30 Tagen beantworten. Haben Sie keine Daten von der anfragenden Person aufliegen oder gespeichert, so müssen Sie trotzdem eine Antwort übermitteln. Diese Antwort nennt der Gesetzgeber “Negativauskunft” und sollte ungefähr so lauten:

Sehr geehrte Frau/Herr XY,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom xx.xx.2021. Nach einer umfassenden Recherche dürfen wir Ihnen mitteilen, dass wir keine personenbezogenen Daten zu Ihrer Person gespeichert haben. Ausgenommen sind jene Daten, die Sie uns in Ihrem Auskunftsersuchen übermittelt haben, die wir für ein Jahr aufgrund der Rechenschaftspflicht gemäß Art. 5 Abs. 2 DSGVO aufbewahren.

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie online unter https://xyz.at

Das Auskunftsersuchen sollten Sie wie angegeben ein Jahr aufbewahren und dann vernichten.

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